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Doktorand (w/m/d) - Entwicklung eines multiregionalen Energiesystemmodells für Europa in der Städteregion Aachen
Referenznummer: acjobs-st-28244

Forschungszentrum Jülich GmbH - Studentenjob
Start ab sofort - Online seit dem 16.05.2019


Job-Zusammenfassung

Das Forschungszentrum Jülich leistet als Mitglied der Helmholtz-Gemeinschaft wirksame Beiträge zur Lösung großer gesellschaftlicher Herausforderungen in den Bereichen Information, Energie und Bioökonomie. Es bearbeitet vielfältige Aufgaben im Forschungsmanagement und nutzt große, oft einzigartige wissenschaftliche Infrastrukturen. Arbeiten Sie zusammen mit rund 6.100 Kolleginnen und Kollegen themen- und disziplinenübergreifend an einem der größten Forschungszentren Europas.
Wissenschaftlich-technische Kompetenzfelder des Instituts für Energie- und Klimaforschung – Elektrochemische Verfahrenstechnik (IEK-3) sind elektrochemische Wandler mit Elektrolyten aus Polymermembranen (PEM-FC & EC) und Keramik (SOC) sowie chemische Wandler zur autothermen Reformierung, katalytischen Gasnachbehandlung und Kraftstoffsynthese. Es werden vollständige Energiesysteme und verfahrenstechnische Komponenten sowie elektrochemische und katalytische Vorgänge und Prozessführungen experimentell und theoretisch untersucht.
Verstärken Sie diesen Bereich zum nächstmöglichen Zeitpunkt als
Doktorand (w/m/d) - Entwicklung eines multiregionalen Energiesystemmodells für EuropaDie Erfüllung der nationalen Klimagasminderungsziele erfordert geeignete bzw. kostengünstige Transformationsstrategien. Aufgrund vielfältiger Wechselwirkungen mit dem europäischen Energiesystem müssen diese nationalen Strategien in einen gesamteuropäischen Kontext eingebettet werden. Viele nationale Analysen kombinieren hierfür europäische Energieprojektionen unterschiedlicher Ausprägung und verdichten diese zu einem gesamteuropäischen Gesamtbild, das jedoch nicht konsistent ist. 
Im Rahmen der Promotionsarbeit soll daher ein europäisches, multiregionales Energiesystemmodell entwickelt werden. Mit dem Modell sollen die Energiesysteme (Energiesektor, Endenergiesektoren) der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten abgebildet werden. Ziel ist die Erstellung gesamteuropäischer sowie konsistenter Klimagasreduktionsstrategien und Energieprojektionen. Für die Modellierungsarbeiten kann auf ein bestehendes nationales Energiesystemmodell aufgesetzt sowie ein bestehender Modellgenerator (FINE) genutzt werden.
In diesem Zusammenhang umfassen Ihre Aufgaben im Wesentlichen die:

Modellierung eines multiregionalen, EU-weiten Energiesystemmodells 
Kopplung des Energiesystemmodells mit anderen am Institut bestehenden Modellen
Generierung kosteneffizienter EU Klimagasminderungsstrategien
Bewertung nationaler Klimagasstrategien im Kontext europäischer Klimagasprojektionen und -zielsetzungen

abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Maschinenbau, Elektrotechnik, Umwelttechnik, Wirtschaftsingenieurwesen, Physik oder eines vergleichbaren Studiengangs
Interesse an energietechnischen und -wirtschaftlichen Fragestellungen
sehr gute Kenntnisse in Python sind von Vorteil
selbstständige und analytische Arbeitsweise
ausgeprägte Fähigkeit zur kooperativen Zusammenarbeit mit internen und externen Projektpartnern
hohe Flexibilität und großes Engagement
fundierte Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift

hervorragende wissenschaftliche und technische Infrastruktur – optimale Voraussetzungen für eine erfolgreiche Promotion
eine hochmotivierte Arbeitsgruppe sowie ein internationales und interdisziplinäres Arbeitsumfeld in einer der größten Forschungseinrichtungen in Europa
Mitarbeit in hochrangigen Organisationen wie z. B. der internationalen Energieagentur
Mitarbeit in unserer Abteilung Technoökonomische Energiesystemanalyse (http://www.fz-juelich.de/iek/iek-3/DE/Forschung/_Process-and-System-Analysis/_node.html) 
Möglichkeit zur Teilnahme an (internationalen) Konferenzen und Projekttreffen
kontinuierliche fachliche Betreuung
Weiterentwicklung Ihrer persönlichen Stärken, z. B. durch ein umfangreiches Weiterbildungsangebot 
Vergütung erfolgt analog der Entgeltgruppe 13 (75 %) des Tarifvertrags des öffentlichen Dienstes (TVöD-Bund)
in der Regel einen Vertrag für den Zeitraum von 3 Jahren

Das Forschungszentrum Jülich möchte mehr Mitarbeiterinnen in diesem Bereich beschäftigen. Wir sind daher an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert.
Bewerbungen schwerbehinderter Menschen sind uns willkommen.

Bitte geben Sie bei Ihrer Bewerbung die Referenznummer acjobs-st-28244 an.


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